
Viele der Geschichten in meinem ersten Kurzgeschichten-Sammelband haben schon einige Jahre auf dem Buckel. Manche sogar ordentlich. Aber erstaunlicherweise haben sie die Zeit ganz gut überstanden. Vielleicht sind manche Geschichten eben zeitlos. Oder ich habe damals schon nicht verstanden, was gerade modern ist.
Einige dieser Geschichten haben bereits den Weg in verschiedene Anthologien gefunden – unter anderem bei Schreib-Lust.de, Asphaltspuren, Textmanufaktur oder beim Mölltaler Kurzgeschichten Festival.
2026 habe ich mir dann die Frage gestellt:
Warum packe ich meine Stories nicht in eine eigene Kurzgeschichten-Sammlung?
Also habe ich meine besten Geschichten zusammengesucht, aussortiert, überarbeitet, wieder aussortiert, noch einmal überarbeitet … und irgendwann beschlossen, dass jetzt Schluss ist.
Das Ergebnis:
Achtzehn Geschichten über alpine Abgründe, düstere Dystopien, fatale Fügungen, kaputte Charaktere und verirrte Verlierer.
Paula kehrt ins Mölltal zurück, um ihre Mutter zu Grabe zu tragen – und nicht alle Trauergäste sehen das gern. In Innsbruck ziehen Toni und Kofler durch eine durchzechte Nacht, die mehr ans Licht bringt, als beide verkraften können. Und in Wien verstrickt sich der Fall Zwickl zu einer Politaffäre, bei der niemand eine weiße Weste behält. Diese und viele weitere schräge, skurrile Geschichten sind in dieser Sammlung zu lesen.
„Helmut Loinger seziert die alpine Provinz mit Dialektwitz, schwarzem Humor und keiner Gnade für seine Figuren. Zwischen Liebe, Tod, Sex, Politik und Untergang entfaltet sich ein Panorama, das komisch ist, wo es wehtun sollte und wehtut, wo man lachen wollte.“